24.04.2026
Streuobst, Naturgärten und eine aktive Jugendarbeit / Kreisverband für Gartenbau und Landespflege: Über 6200 Mitglieder engagieren sich für ein grünes Kulmbacher Land
Himmelkron.
Die Obst- und Gartenbauvereine sind mit über 6200
Mitgliedern in 53 Ortsvereinen eine feste Größe im
Kulmbacher Land. „Hobbygärtner sind Naturschützer,
denn sie schaffen wichtige Rückzugsgebiete für
Insekten und Amphibien“, sagte der neue Vorsitzende
Hans Hübner aus Katschenreuth bei der
Jahresversammlung des Kreisverbandes für Gartenbau
und Landespflege in Himmelkron. Besonders viele
junge Leute interessierten sich wieder für den
Garten und sein Umfeld. Eine Ausnahme gibt es: die
„Gartenfreunde Marktleugast“ wurden im
zurückliegenden Jahr aufgelöst, weil keine neue
Vorstandschaft zustande kam. ...weiterlesen
23.04.2026
Schlepper ganz ohne GPS und Navi / Auf YouTube weltweit präsent: Die Schlepperfreunde Schmölz lassen es krachen und scheppern
Schmölz.
Von wegen alte Stinker! Sie haben die Langsamkeit
für sich entdeckt: Die „Schlepperretter“ von Schmölz,
ein Ortsteil des Marktes Küps im oberfränkischen
Landkreis Kronach. „Unser Ziel ist der Erhalt der
historischen Landwirtschaft und der Kultur hier im
Ort“, sagt Matthias Bauer (41), seit neun Jahren
Vorsitzender der Schlepperfreunde Schmölz. Der
Verein hat mittlerweile fast 50 Mitglieder, zusammen
dürfen sie 80 historische Schlepper und
landwirtschaftliche Maschinen ihr Eigen nennen. Und
fast alle sind zugelassen. Den Schlepperfreunden
macht es einfach Spaß, mit historischen Traktoren
über Land zu fahren, an den alten Stahlrössern zu
basteln und zu schrauben und am Wirtshaustisch über
ihr Hobby zu fachsimpeln. ...weiterlesen
21.04.2026
Urgesteine der Kulmbacher Kommunalpolitik / Goldene Bürgermedaille des Landkreises für fünf Persönlichkeiten – 21 ausscheidende Kreisräte verabschiedet
Kulmbach. In Stadt und Land kennt sie fast jeder: die fünf Persönlichkeiten, die zum Ende der Wahlperiode mit der Goldenen Bürgermedaille und damit einer der höchsten Auszeichnungen, die der Landkreis zu vergeben hat, geehrt wurden. Jörg Kunstmann, Dieter Schaar, Wilfried Löwinger, Alexander Meile und Karl Heinz Opel haben die Kreispolitik der zurückliegenden zweieinhalb Jahrzehnte maßgeblich geprägt. Jetzt gehören sie zu den seltenen Trägern der Medaille, die 40 Millimeter Durchmesser hat, die 35 Gramm wiegt und aus 333er Gold ist. ...weiterlesen
18.04.2026
Geschichte auf Facebook: CHW verzeichnet steigendes Interesse an Wissenschaft und Kultur / 2000 Mitglieder in 19 Gruppen / Bezirksheimatpfleger Günter Dippold: „Aberglaube in Auflösung“
Kulmbach.
Seit über 100 Jahren gibt es den Geschichtsverein
Colloquium Historicum Wirsbergense (CHW). Sein
Werdegang ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte.
Im zurückliegenden Jahr konnte der Zusammenschluss,
was die Mitgliederzahlen und die Zahl der
Veranstaltungen angeht einmal mehr ausnahmslos
Steigerungen verbuchen. „Wir haben im vergangenen
Jahr 130 Veranstaltungen an 40 Orten abgehalten und
damit einige 1000 Menschen erreicht“, sagte
Professor Günter Dippold, oberfränkischer
Bezirksheimatpfleger und seit 1997 Vorsitzender des
CHW, bei der Mitgliederversammlung im Melkendorfer
Gemeindehaus. Pfarrer Stephan Schmidt ist Leiter der
Kulmbacher Bezirksgruppe. ...weiterlesen
17.04.2026
Düster, dramatisch und dunkel: „Traumreise in die Realität“/ Großer Jubel für die Hofer Symphoniker mit Albrecht Mayer als Dirigent und Solist
Hof. Von wegen „Unvollendete“: Eigentlich ist die 7. Symphonie von Franz Schubert trotz ihrer Zweisätzigkeit und ihrer kurzen Aufführungsdauer absolut vollendet. Sie vereint Erinnerungen, Sehnsüchte und stößt das Tor auf in die Romantik. Die 7. Symphonie von Franz Schubert ist eine Art Traumreise in die Realität und deshalb gibt es kaum ein Werk, das dazu besser passen würde als der musikalische Künstlerroman der „Symphonie fantastique“ von Hector Berlioz. Beides hatte der prominente Oboist Albrecht Mayer, der diesmal nicht nur als Solist, sondern auch als Dirigent gekommen war, auf das Programm des 8. Symphoniekonzerts der Hofer Symphoniker am Freitagabend im Festsaal der Freiheitshalle gesetzt. ...weiterlesen
16.04.2026
Mit Beckenbauer und Breitner auf Du und Du / 50 Jahre FC Bayern München: Manfred Ströhlein aus Kulmbach wurde vom Deutschen Rekordmeister ausgezeichnet
Kulmbach.
Er hat die Mitgliedsnummer 666. Wenn man bedenkt,
dass der FC Bayern München weltweit aktuell rund
432.500 Mitglieder hat, war Manfred Ströhlein aus
Kulmbach mit bei dem ersten, die dem deutschen
Rekordmeister 1976 beigetreten sind. Jetzt wurde er
für 50-jähege Mitgliedschaft ausgezeichnet. Die
Urkunde trägt die Unterschrift von Präsident Herbert
Hainer und den beiden Vizepräsidenten Dieter Mayer
und Walter Mennelkes. Weil er nachts nicht mehr Auto
fährt, konnte der 86-jährige zum Ehrungsabend nicht
in die Allianz-Arena kommen. Die Urkunde, die
goldene Ehrennadel und eine Whiskyflasche, natürlich
eine Special-Bayern-Edition, kamen mit der Post. ...weiterlesen
13.04.2026
"Habe die Ehre": Sebastian Hümmer, Kulmbach
Mit der E-Gitarre auf Amerika-Tournee / Sebastian Hümmer aus Kulmbach leitet den Arbeitskreis musischer Gymnasien in Bayern
Kulmbach.
Mit Sebastian Hümmer steht seit wenigen Wochen ein
Kulmbacher an der Spitze des Arbeitskreises
musischer Gymnasien in Bayern. Der Vater eines
Zehntklässlers am Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium
ist dort seit sechs Jahren Klassenelternsprecher und
seit knapp vier Jahren Mitglied des Elternbeirats –
ein Engagement, das er mit großer Leidenschaft und
viel Freude lebt. Seit Februar steht er zudem als
Vorsitzender an der Spitze des Arbeitskreises
musischer Gymnasien und vertritt dessen Interessen
auf bayerischer Ebene. In der Nachfolge der
Dirigentin Carolin Nordmayer aus Augsburg haben die
56 musischen Gymnasien im Freistaat wieder einen
absoluten Profi an die Spitze ihres Arbeitskreises
gewählt. Er ist Berufsmusiker, hat sich als
Musiklehrer einen Namen gemacht und stand bereits
mit vielen Formationen auch international auf der
Bühne. Sogar eine Nordamerika-Tournee ist in seiner
Vita zu finden. ...weiterlesen
11.04.2026
Plattform für attraktive Arbeitgeber / Kulmbacher Karrierekompass in der Dr.-Stammberger-Halle: Im Gespräch mit potenziellen Arbeitgebern
Kulmbach.
Der Karrierekompass am Samstag in der
Dr-Stammberger-Halle war eine ganz besondere Messe.
Hier galt es nicht nur, Auszubildende und
Unternehmen zusammenzubringen, hier ging es um
Schulabgänger und Studienabsolventen genauso wie um
Quereinsteiger, Fachkräfte, Teilzeitkräfte und sogar
um potenzielle Minijobber. Egal ob Neustart oder
Aufstieg, jeder war angesprochen. Egal ob nach dem
Schul- oder Studienabschluss, ob auf der Suche nach
etwas Neuem oder nach einem Nebenjob. Rund 50
Arbeitgeber aus der Region stellten sich an
Messeständen vor und kamen mit Interessenten über
Ausbildungsmöglichkeiten, Jobangebote oder
Karrieremöglichkeiten ins Gespräch. ...weiterlesen
10.04.2026
„Mit Vollgas in die 80er“: Kalter Krieg und heiße Liebe / Parodie auf die Gegenwart: Dorfbühne Marktschorgast lädt zu einer Zeitreise ein
Marktschorgast.
Als Erwachsener in der eigenen Jugend landen, das
geht, und zwar mit Hilfe einer Zeitmaschine. Die
gibt es tatsächlich, allerdings nur im Theater. Wie
das im Detail aussieht, zeigt derzeit die Dorfbühne
Marktschorgast mit der urkomischen und
hintersinnigen Nostalgie-Komödie „Mit Vollgas in die
80er“ der Autorin Winnie Abel. Die Premiere fand
bereits vor Ostern statt, gespielt wird aber noch
bis 25. April. „Mit Vollgas in die 80er“ ist eine
rasante Zeitreise, die mit jeder Menge Humor und
Augenzwinkern, aber auch mit einer Portion Tiefgang
auf ein verrücktes Jahrzehnt blickt. Dauerwelle,
Kalter Krieg, Kassettenrecorder, Videothek und
Zauberwürfel: ...weiterlesen
Musikwelt blickt auf Oberfranken / 9. Internationaler Violinwettbewerb Henri Marteau vom 26. April bis zum 9. Mai in Hof und Lichtenberg – Rekord: 150 Teilnehmer aus 37 Ländern
Hof/Lichtenberg. Mit dem Internationalen Violinwettbewerb Henri Marteau vom 26. April bis zum 9. Mai wirft ein kulturelles Großereignis seine Schatten voraus. Zahlreiche Persönlichkeiten der Musikszene und rund 150 junge Geiger aus 37 Ländern werden in dieser Zeit in Lichtenberg und Hof zu Gast sein. Damit sei ein neuer Teilnehmerrekord erreicht worden, heißt es von Seiten de Hofer Symphoniker. Der jüngste Geiger ist 11 Jahre alt und kommt aus den USA. Die Bandbreite reicht von Teilnehmern aus Taiwan, Südkorea und Kanada über Studenten der renommierten Juilliard School New York bis zu jungen Geigern aus ganz Europa. ...weiterlesen
09.04.2026
„Schönster und wichtigster Beruf der Welt“/ Regierung von Oberfranken verabschiedete neun frischgebackene Meister der Landwirtschaft
Bayreuth. Eigentlich dürften sie sich „Bachelor“ nennen, aber wer will das schon, wenn er Meister ist: Neun junge Leute aus allen Teilen Oberfrankens haben ihre Ausbildung zum Landwirtschaftsmeister erfolgreich bestanden. Aus den Händen von Regierungspräsident Florian Luderschmid erhielten die sieben Männer und zwei Frauen ihre Zeugnisse. „Sie sind auf der höchsten Stufe der Fortbildung im praktischen Bereich angekommen“, sagte Luderschmid. Der Regierungspräsident appellierte an die frischgebackenen Meister, neben all den großen Herausforderungen wie Sicherung der Ernährungssouveränität, Versorgung mit regenerativer Energie, Ressourcen und Artenschutz immer auch den Dialog mit dem Verbraucher im Blick zu haben. ...weiterlesen
07.04.2026
Banker, Gastwirt, Bürgermeister / Peter Sandler-Schiffauer ist das neue Stadtoberhaupt von Kupferberg
Kupferberg.
Eigentlich ist er ein Spätberufener: Peter
Sandler-Schiffauer. Am 22. März wurde der 67-Jährige
mit 51,3 Prozent der Stimmen zum neuen Bürgermeister
von Kupferberg gewählt. Damit hatte er sich in der
Stichwahl gegen Ilona Pöhlmann von den Unabhängigen
Kupferberger Wählern (UKW) durchgesetzt, die nur
48,7 Prozent erhalten hatte. Wenn Peter Sandler
Schiffauer von sich selbst als Spätberufener
spricht, dann meint er nicht nur sein Alter, in dem
andere den Ruhestand antreten, sondern auch die
Tatsache, dass er bislang weder im Stadtrat noch im
Kreistag vertreten war. Er ist auch kein
Parteimitglied der CSU, obwohl er auf deren Liste
kandidiert hatte. ...weiterlesen
07.04.2026
Firmengruppe für die Zukunft gesichert / „Hans und Ursula Schwender Stiftung“ will Kunst und Kultur im Kulmbacher Land fördern
Thurnau.
Das Energie- und Gebäudetechnikunternehmen Schwender
in Thurnau feiert heuer sein 325-jähriges Bestehen.
Um die Firma in eine gute Zukunft zu führen, sie zu
erhalten und auszubauen und dazu auch noch Gutes zu
tun, hat Geschäftsführer Hans Schwender (76) jetzt
sein Unternehmen in eine gemeinnützige Stiftung
eingebracht. Die Firmengruppe Schwender gehört nach
Aussage des Geschäftsführers zu den 20 ältesten
familiengeführten Betrieben in Deutschland. „Wir
sind nicht nur in der Region, sondern auch in Bayern
und ganz Deutschland gut positioniert“, sagt Hans
Schwender, der das Unternehmen in der 11. Generation
leitet. ...weiterlesen
07.04.2026
"Habe die Ehre": Irina Gick, Kulmbach:
Lehrerin, Musikerin und dreifache Mutter: Irina Gick aus Kulmbach lebt ihren Beruf und ihre Berufung
Kulmbach.
„Musik heilt die Seele, mir hat sie in guten wie in
schlechten Zeiten stets geholfen“. Das sagt Irina
Gick, Lehrkraft an der Max-Hundt-Schule und
vielseitig engagierte Musikerin und Mutter. Für die
37-Jährige ist Musik die Sprache der Leidenschaft.
Musik wirke sich positiv auf die
Persönlichkeitsentwicklung aus. „Das möchte ich
gerne weitergeben“, sagt sie und denkt gerade über
den Aufbau eines Kinderchores nach. ...weiterlesen
04.04.2026
Strahlend klangschön und lyrisch poetisch / Oster-Tour des Jugendsymphonieorchesters Oberfranken: Mozart, Wagner und Rimsky-Korsakow in Naila, Speichersdorf und Bamberg
Es ist schon ein eigenwilliger Klangkörper, das Jugendsymphonieorchester Oberfranken (JSO). Alljährlich treffen sich seit mittlerweile über 40 Jahren an Ostern rund zwischen 60 und 100 begabte junge Musiker zwischen 14 und 25 Jahren und studieren eine Woche lang unter der Leitung eines renommierten Dirigenten ein hochkarätiges Programm ein. Till Fabian Weser, im Hauptberuf Trompeter bei den Bamberger Symphonikern, ist dabei nicht nur Dirigent, sondern auch Pädagoge, Kollege und ein Musiker, der es versteht, die jungen Leute zu fordern und zu fördern. In einer kleinen, aber eindrucksvollen Tournee am Osterwochenende mit drei umjubelten Konzerten in der Frankenhalle Naila (Landkreis Hof), in der Sportarena Speichersdorf (Landkreis Bayreuth) und im Joseph-Keilberth-Saal in Bamberg hat das JSO gezeigt, was es heißt, unter professionellen Bedingungen ein anspruchsvolles Konzertprogramm einzustudieren und aufzuführen. ...weiterlesen
03.04.2026
Eindringlich, ergreifend und emotional / Berührende Aufführung von Johann Sebastian Bachs monumentaler Matthäuspassion in der Stadtkirche
Bayreuth. Die Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach gilt als Schlüsselwerk der abendländischen Musikkultur. In ihr verdichten sich die Grundthemen der menschlichen Existenz zu einem tief berührenden universellen Kunstwerk. Am Karfreitag wurde dieses Monumentalgemälde der Leidensgeschichte Jesu von den Kantoreien aus Bayreuth und Kulmbach, dem Orchester „Nürnberg Barock“ und hochkarätigen Solisten unter der Gesamtleitung von Stadt- und Dekanatskantor Michael Dorn in der Stadtkirche aufgeführt. Das Besondere an der Aufführung: Am Schluss gab es dem Charakter des Karfreitages entsprechend und auf Wunsch der verantwortlichen keinen Applaus, nur das Glockengeläut der Stadtkirche. ...weiterlesen
01.04.2026
Superstars der Country-Music / Bellamy Brothers gaben in Hof ihr einziges Deutschland-Konzert
Hof.
Die Nachfrage war so groß, dass das Konzert vom
Festsaal in das große Haus verlegt werden musste.
Doch auch für das (abgeteilte) Große Haus hieß es
mit 1700 Besuchern schon seit Wochen „ausverkauft“.
Die Bellamy Brothers sind eben echte Weltstars. Wie
es dem Veranstalter, dem „Treffpunkt zum Hans“ aus
Warmensteinach, immer wieder gelingt, diese Größen
der Countrymusic in die Region zu holen, bleibt das
Geheimnis des Kulttreffs aus dem Fichtelgebirge.
...weiterlesen
30.03.2026
Kleine Festspiele zu Ehren eines großen Komponisten / 1. Internationales Adolph-Kurt-Böhm-Festival vom 30. April bis 3. Mai in Bayreuth, Banz, Küps und Mitwitz – Kulmbacher Musiklehrerin Ulrike Maria Gossel rückt vergessenen Komponisten wieder ins Bewusstsein
Küps.
Salzburg hat Mozart, Bayreuth hat Wagner, und der
Landkreis Kronach? Auch dort gibt es einen namhaften
Komponisten, von dem eine breite Öffentlichkeit
bislang kaum Notiz genommen hat. Nur eingefleischte
Musikfreunde kennen Adolph Kurt Böhm. Er wurde am
27. Juli 1927 in Oberlangenstadt, heute ein Ortsteil
von Küps geboren und hätte damit heuer seinen 100.
Geburtstag feiern können. Eine, die es sich zur
Aufgabe gemacht hat, die Erinnerung an den
vielseitigen Komponisten, Pianisten, Liedbegleiter,
Maler und Schriftsteller aufrechtzuerhalten, ist
Ulrike Gossel aus Küps, Cellistin,
Orchestermusikerin und Lehrerin an der Kulmbacher
Musikschule. ...weiterlesen
30.03.2026
Musik zwischen Melodie, Klang und Sphäre / Frühjahrskonzert der „Hofmusikanten“: Musiker der Hochschule für den öffentlichen Dienst greifen nach den Sternen
Hof. Seit über 15 Jahren stehen die „Hofmusikanten“ mit ihrem Frühjahrskonzert für anspruchsvolle sinfonische Blasmusik mit einem breitgefächerten Repertoire. Doch wer sind die „Hofmusikanten“ eigentlich? Das Bayerische Beamtenorchester existiert mit Unterbrechungen seit 1983 und setzt sich hauptsächlich aus aktuellen und ehemaligen Studenten des Fachbereichs Allgemeine Innere Verwaltung der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern zusammen. Hauptsächlich heißt, dass auch diesmal wieder externe Musiker dabei waren. ...weiterlesen
29.03.2026
Klassiker der Karwoche: Eindringlich, ergreifend und emotional / Berührende Aufführung von Johann Sebastian Bachs monumentaler Matthäuspassion in der Petrikirche
Kulmbach. Es ist die tiefgründigste und monumentalste aller barocken Passionsvertonungen: Johann Sebastian Bachs Matthäuspassion. Am Sonntag wurde dieses Monumentalgemälde der Leidensgeschichte Jesu von den Kantoreien aus Bayreuth und Kulmbach, dem Orchester Nürnberg Barock und hochkarätigen Solisten unter der Gesamtleitung von Stadt- und Dekanatskantor Christian Reitenspieß in der Petrikirche aufgeführt. Das Publikum in dem sehr gut besetzten Gotteshaus quittierte die eindringliche, glanzvolle und mit Pause fast dreieinhalbstündige Aufführung am Schluss mit großem Applaus und Bravo-Rufen. Beim minutenlangen Glockengeläut am Ende waren die Besucher der Aufführung ganz offensichtlich so ergriffen, dass man indem riesigen Gotteshaus eine Stecknadel hätte fallen hören können, ehe de Applaus losbrandete. ...weiterlesen
Große Show vor kleinem Publikum: Artisten, Action und AC/DC / „Rock the Circus“ in der Dr.-Stammberger-Halle setzte Artistik neu in Szene
Kulmbach. Da rockt der Zirkus: In einer Zeit, in der es Zirkusunternehmen schwer haben, ein junges Publikum zu generieren und Darbietungen mit Tieren aufgrund eines gesellschaftlichen Wandels ohnehin kaum eine Zukunft haben werden, könnten Show-Produktionen wie „Rock the Circus“ durchaus die Zukunft sein. Wie das funktioniert, konnten das zahlenmäßig leider recht kleine Publikum am Samstagabend in der Dr.-Stammberger-Halle erleben. Hier wurde traditionelle Artistik neu in Szene gesetzt und modern und zeitgemäß dargeboten. ...weiterlesen
27.03.2026
Ostrock in Concert: Lust an der Live-Musik / Kultband Karat in der Freiheitshalle
Hof.
Viele Bands streben ihn an, aber nur wenige
erreichen ihn auch: ihren 50. Geburtstag. Karat. Die
Supergruppe aus dem Osten hat es geschafft. Am
Freitagabend gastierte der Edelstein der
DDR-Rockmusik mit einer zweistündigen Show ohne
Pause in der Freiheitshalle. Diesmal im Großen Haus,
nicht im Festsaal wie noch vor zwei Jahren. Der 50.,
der genau genommen schon im zurückliegenden Jahr
stattfand, ist halt doch etwas Besonderes, so wie
auch das Konzert ein Besonderes war, obwohl das
abgeteilte Große Haus dann doch nicht ausverkauft
war. Klar, dass dazu viele Fans aus Thüringen und
Sachsen angereist sind. Zumindest die
Kfz-Kennzeichen auf dem Parkplatz ließen darauf
schließen. ...weiterlesen
27.03.2026
Motiviert und absolut wissbegierig / Absolventenjahrgang an der Landwirtschaftsschule Münchberg verabschiedet
Münchberg.
19 Absolventen, zwölf Fächer, drei Semester und
eineinhalb Jahre Studienzeit: zwei Damen und 17
Herren gehören zum aktuellen Jahrgang, der jetzt an
der Landwirtschaftsschule in Münchberg feierlich
verabschiedet wurde. Sie alle dürfen sich ab jetzt
„Wirtschafter für Landbau“, oder wie es in der
internationalen Bezeichnung heißt „Bachelor
professional in Agrarwirtschaft“ nennen. Die vier
Jahrgangsbesten mit jeweils der Note 1 vor dem Komma
sind Lena Strößenreuther aus Tröstau, Lucas
Hrschmann aus Thurnau, Stefan Kürzdörfer aus Pegnitz
und Florian Eckl aus Stammbach. ...weiterlesen
Manager im besten Sinner / Kreisverbände Bamberg und Forchheim verabschiedeten Geschäftsführer Werner Nützel in den Ruhestand – Nachfolger ist Thorsten Gunselmann
Pinzberg.
Nach über 40 Jahren im Bayerischen Bauernverband ist
der langjährige Geschäftsführer der beiden
Kreisverbände Bamberg und Forchheim Werner Nützel in
den Ruhestand verabschiedet worden. Sein Nachfolger
ist Torsten Gunselmann aus Hallerndorf, der zuletzt
sechs Jahre lang in der BBV-Bezirksgeschäftsstelle
in Bamberg tätig war. Werner Nützel habe „wahnsinnig
viel geleistet“, sein umfangreiches Wissen
eingebracht, sei stets absolut zuverlässig und mit
ganzem Herzen BBV-Mitarbeiter gewesen, sagte
BBV-Direktor Wilhelm Böhmer bei der Verabschiedung
vor zahlreichen Ehrengästen aus der Politik und Aus
dem Berufsstand in Pinzberg. ...weiterlesen
24.03.2026
„Die Stimme ist mein empfindlichstes Instrument“ / Schlagerstar Monika Martin über Heimat, Kirchenkonzerte und ihre Begegnung mit dem Komponisten Robert Stolz – Konzert am 15. Mai in Kronach
Kronach.
Am 15. Mai kommt die österreichische
Schlagersängerin Monika Martin zu einem Gastspiel
nach Kronach. Mit Hits wie „Das kleine Haus am Meer“
oder „Die neue Wirklichkeit“ hat sich Monika Martin
nicht nur bis an die Spitze der Schlager-Charts,
sondern auch tief in die Herzen ihrer Fans gesungen.
Zwei Jahre nach ihrem Auftritt in der
Dr.-Stammberger-Halle in Kulmbach ist die Sängerin
im Rahmen ihrer großen „Sommerland“-Tour erneut in
der Region zu erleben. Monika Martin hat aber auch
noch eine andere Verbindung zur Region: Sie ist
Patin der Seniorenwohngemeinschaft „Magnusturm“ des
Untersteinachers Markus Weigel in Kasendorf. Wir
haben im Vorfeld des Kronacher Gastspiels mit Monika
Martin gesprochen:
Liebe Frau Martin, Sie mussten Anfang März einige Konzerte krankheitsbedingt absagen. Ihre Fans waren in Sorge. Was war los? Geht es ihnen hoffentlich wieder besser? ...
weiterlesen
Tragische Liebe in bewegten Zeiten / Ljubka zu Guttenberg und die Sofia Symphonics bringen große Oper nach Kulmbach - Pietro Mascagnis „Cavalleria rusticana“ am 26. September in der Dr.-Stammberger-Halle
Kulmbach.
Große Oper abseits der Metropolen: nach der
erfolgreichen Aufführung von Giuseppe Verdis „La
Traviata“ im zurückliegenden Jahr in der
Dr.-Stammberger-Halle gibt es auch heuer wieder
einen spektakulären Auftritt von Chor und Orchester
der Sofia Symphonics zusammen mit internationalen
Solisten unter Leitung der prominenten Dirigentin
Ljubka zu Guttenberg in Kulmbach. Auf dem Programm
am 26. September steht die Oper „Cavalleria
rusticana“ von Pietro Mascagni. „Eigentlich wollten
wir die Oper schon an Ostern in Kulmbach zur
Aufführung bringen, schließlich spielt die Handlung
an den Ostertagen“, sagt Ljubka zu Guttenberg.
Nachdem die Halle an den entsprechenden Terminen
aber schon ausgebucht war, habe man die Aufführung
nun in den Spätsommer verlegt. An dem Ziel, einmal
pro Jahr eine hochkarätige Opernproduktion nach
Kulmbach zu bringen, möchte Ljubka zu Guttenberg
aber auch weiterhin festhalten. ...weiterlesen
22.03.2026
Jazzige Anklänge und barocke Klangwelten / Vital und virtuos: Frühjahrskonzert des Kulmbacher Kammerorchesters in der Auferstehungskirche
Kulmbach.
Thomas Grünke, der Leiter des Kulmbacher
Kammerorchesters, schafft es immer wieder, wertvolle
musikalische Pretiosen zu entdecken und sie mit
„seinem“ Klangkörper einzustudieren. Beim Konzert
des Kammerorchesters in der Auferstehungskirche
gehörten unter anderem die „Ungarische
Bauernhochzeit des Komponisten Ferenc Brodszky und
eine englische Suite aus der Feder von Charles Parry
zu den Kompositionen, bei denen man sich wundert,
warum sie nicht öfter aufgeführt werden. Unter dem
Motto „Nordische Träume und barocke Brillanz“
spannten Thomas Grünke und seine 19 Musiker, 13
Damen und sechs Herren, einen weiten Bogen von
Johann Sebastian Bach bis hin zu Edvard Grieg. ...weiterlesen
20.03.2026
Melancholisch, poetisch, sentimental / Schönheit und Virtuosität: Chefdirigent Martijn Dendievel leitete die Hofer Symphoniker beim 7. Symphoniekonzert in der Freiheitshalle
Hof.
„Schicksalsklänge“ lautete das Motto beim 7.
Symphoniekonzert der Hofer Symphoniker in dieser
Saison am Freitagabend im Festsaal der
Freiheitshalle unter der Leitung von Chefdirigent
Martijn Dendievel. Mit Alexander Borodin, Reinhold
Moritzewitsch Glière und Peter Tschaikowsky standen
gleich drei russische Komponisten auf dem Programm.
Qualität und Vielseitigkeit haben die Hofer
Symphoniker mit der fulminanten Aufführung von Peter
Tschaikowskys 5. Symphonie e-Moll op. 64, einem
absoluten Lieblingsstück vieler Konzertbesucher,
bewiesen. Eine Herausforderung ist die Symphonie
allemal. ...weiterlesen
19.03.2026
Emotional, episch und effektvoll / Hollywood-Feeling in der Freiheitshalle – Hommage an den Filmkomponisten und Sounddesigner Hans Zimmer begeisterte nicht nur Filmfreunde
Hof. Er gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten, als einer der populärsten und erfolgreichsten und er ist mittlerweile berühmt wie ein Rockstar: der 1957 in Frankfurt geborene und heute in Kalifornien lebende Hans Zimmer. Den einen ist er zu gefällig, den anderen zu kommerziell. Doch auch seine Gegner müssen anerkennen: wenn Filmmusik, dann John Williams oder eben Hans Zimmer. Mit der Hommage „The World of Hans Zimmer – The Immersive Symphony“ gastierte ein Symphonieorchester aus Odessa in der Ukraine am Donnerstagabend in der Freiheitshalle vor rund 1800 Zuschauern. Wiederholt wird das Konzert am Mittwoch, 8. April in der Brose-Arena in Bamberg. ...weiterlesen
18.03.2026
Krisensichere Schulen in Oberfranken: „Das Schlimmste jederzeit auffangen“ / Lehrkräfte beraten über den richtigen Umgang mit Katastrophen
Bayreuth.
So selten kommt es gar nicht vor: ein Schüler oder
eine Schülerin erscheint nach den Ferien plötzlich
nicht mehr in seiner Klasse. Nach und nach spricht
es sich herum: der oder die Betroffene ist plötzlich
und unerwartet verstorben, kam bei einem Unfall ums
Leben oder wurde Opfer einer Gewalttat, wie kürzlich
in Strullendorf bei Bamberg, wo ein Mann seine ganze
Familie ausgelöscht hat. Panik greift um sich im
Klassenzimmer. In Oberfranken gibt es ein Projekt,
das sich genau um diese und um viele andere ähnliche
Fälle kümmert, es wird mit KIBBS abgekürzt, was für
„Kriseninterventions- und -bewältigungsteam
bayerischer Schulpsychologen“ steht und unter dem
Dach der Staatlichen Schulberatung angesiedelt ist.
...weiterlesen
16.03.2026
"Habe die Ehre": Familie Braunersreuther Ludwigschorgast:
Mit Böhmischer Blasmusik nach Südafrika / Bei Rudi, Jürgen und Andreas Brauenrsreuther gehören Fußball und Blasmusik untrennbar zusammen
Ludwigschorgast. Nachmittags Fußball, abends Musik: „Anstrengend war das manchmal schon“, sagt Rudi Braunersreuther (86). Fast 60 Jahre lang hat er im Musikverein Ludwigschorgast die Posaune gespielt, jetzt nimmt er das Instrument nur noch fürs Foto in die Hand. Dafür ist er für den Fußball noch immer zu begeistern, was eine gewisse Leidensfähigkeit voraussetzt, denn er ist Club-Fan. Auch bei seinem Sohn Jürgen (63) und seinem Enkel Andreas (37) spielen Musik und Fußball eine große Rolle. ...weiterlesen
16.03.2026
Apothekensterben setzt sich ungebremst fort – Protestaktion am Montag
Kulmbach.
Die Apotheken in Kulmbach und Umgebung werden am
kommenden Montag, 23. März weitgehend geschlossen
bleiben. Lediglich eine Notfallversorgung soll
aufrechterhalten werden. Damit wollen die Apotheker
ihrer Forderung Nachdruck verleihen, die
Pauschalvergütung für verschreibungspflichtige
Arzneimittel von derzeit 8,35 Euro auf 9,50 Euro
anzuheben. Andernfalls könnten die Apotheken die
Versorgung vor Ort nicht mehr aufrechterhalten, so
der Vorsitzende des Deutschen und Bayerischen
Apothekerverbandes Hans-Peter Hubmann am Montag in
Kulmbach. ...weiterlesen
13.03.2026
Abstraktion in Vollendung: „Firmamento“ und „Filo Rosso“ / Kulmbacher Künstlerin Marion Kotyba stellt eigene Werke aus
Kulmbach.
Unter dem Motto „Aura – Die Form des Unfassbaren“ eröffnet die Kulmbacher
Künstlerin Marion Kotyba das Ausstellungsjahr in ihrer Galerie erstmals mit
eigenen Werken. Zu sehen sind über 20 großformatige Arbeiten aus vier
Werkgruppen. „Dinge, die mich bewegen, setze ich
künstlerisch um“, sagt Marion Kotyba, die seit 2008 ihr eigenes Atelier und 2017
die Kunstgalerie im Oberhacken betreibt. Bislang habe sie dort nur Gastkünstler
ausgestellt. In den kommenden vier Wochen sind zum ersten Mal ausschließlich
Bilder von ihr selbst zu sehen. ...weiterlesen
12.03.2026
Jahr der Landfrau: Führungspositionen statt Kinder, Kirche, Küche / Unterhaltsamer Landfrauentag sorgte für ein vollbesetztes Kurzentrum
Bad
Weißenstadt. Eine spannende Reise durch die Heimat
statt langwieriger Grußwortreden. Dieses Konzept
ging beim Wunsiedler Landfrauentag in Bad
Weißenstadt vollends auf. Zwar gab es einige
Grußworte, doch stand eine Bilderschau im
Mittelpunkt, die Gästeführerin Christine Roth
zusammengestellt hatte. Während sie sonst den
Kurgästen das Fichtelgebirge nahebringt, waren es
diesmal die Landfrauen im vollbesetzten Kurzentrum,
denen sie die Region einmal aus einem anderen
Blickwinkel präsentierte. Dabei stellte sich heraus:
Landfrauen kennen ihre Heimat ganz genau. Sie
wissen, wo der 50. Breitengrad „zum Anfassen“
verläuft (an der Kösseine-Brücke in Marktredwitz),
wo das historische Nachtwächterhäuschen zu finden
ist (in Thiersheim) oder wie der Taufengel in der
Kirche von Marktleuthen aussieht. ...weiterlesen
Weniger Bauern, weniger Betriebshilfe, weniger Mitglieder / Maschinenring Kulmbach unter neuer Führung: Hans-Hermann Reinhardt folgt auf Andreas Textores
Kulmbach.
Mit Hans-Hermann Reinhardt hat der Maschinen- und
Betriebshilfsring Kulmbach einen neuen Vorsitzenden.
Der 58 Jahre alte Vollerwerbslandwirt aus dem
Kulmbacher Ortsteil Wickenreuth folgt auf Andreas
Textores (48) aus Gemlenz bei Lehenthal. Bei der
Mitgliederversammlung wurde Hans-Hermann Reinhardt
einstimmig gewählt. Seine beiden Stellvertreter sind
Daniel Kaßel (31) aus Windischenhaig und Alexander
Wölfel (52) aus Eulenhof. Zum ersten Mal in seiner
Geschichte hat der MR Kulmbach damit zwei
Vorsitzende. Möglich machte dies eine
Satzungsänderung, die unmittelbar vor den Neuwahlen
beschlossen werden musste. ...weiterlesen
08.03.2026
Amtierender OB Lehmann abgewählt / Frank Wilzok (CSU) und Ralf Hartnack (WGK) dürfen in die Stichwahl
Kulmbach.
Es ist die Nachricht des Wahlsonntags in der Stadt
Kulmbach. Amtsinhaber Ingo Lehmann wurde mit einem
deutlichen Ergebnis abgewählt. Seine Mitbewerber
Frank Wilzok (CSU) und Ralf Hartnack
(Wählergemeinschaft Kulmbach) dürfen in die
Stichwahl. Während die CSU in der Pizzeria Mauri und
die WGK im „Due Fratelli“ ausgelassen feierte, gab
es bei der SPD im Lokal „Zum Bully“ in der Oberen
Stadt lange Gesichter. Ebenso bei Thomas Nagel
(FDP), der seine Anhänger in Linas Café um sich
geschart hatte. Bernd Stößlein (AfD) war am Abend
nur telefonisch zu erreichen. ...weiterlesen
Modenschau, Marktplatz und ein Meister der Hauswirtschaft / Buntes Unterhaltungsprogramm des Forchheimer Landfrauentages lockte viele hundert Besucher in die Hirtenbachhalle
Heroldsbach.
Aus dem Forchheimer Landfrauentag ist längst ein
gesellschaftliches Großereignis für den gesamten
Landkreis geworden. Diesmal um so mehr, weil die
Veranstaltung erstmals an einem Samstag stattfand.
Wenn der Landfrauentag mehrere hundert Besucher in
die Heroldsbacher Hirtenbachhalle lockte, dann
vielleicht auch deshalb, weil auf Reden praktisch
ganz verzichtet wird. Stattdessen gab es ein buntes
Unterhaltungsprogramm mit Modenschau, Sketch, Comedy,
Talkrunde und einem Marktplatz mit regionalen und
kreativen Direktvermarktern. ...weiterlesen
06.03.2026
Landwirt zwischen Kuh, Kalender und Kopf / Maschinenring Fränkische Schweiz zog positive Bilanz seiner vielfältigen Tätigkeiten
Aufseß.
„Immer mehr Betriebsleiter fallen aus, weil es
einfach zu viel wird.“ Der oberfränkische
BBV-Präsident Hermann Greif hat bei der
Mitgliederversammlung des Maschinen- und
Betriebshilfsringes Fränkische Schweiz Klartext
gesprochen. Auch früher habe es viel Arbeit auf den
Höfen gegeben, sagte er. Neu sei allerdings ein
extremes „Bashing“ durch die sogenannten sozialen
Medien. Da könne es einem manchmal himmelangst
werden, was Menschen so von sich geben und wie sie
Stimmung machen. Und was das Schlimmste ist: „Jeder
findet ein Riesenpublikum“. Dieses „Bashing“ zwinge
die Bauern mittlerweile in die Knie; sagte Hermann
Greif. ...weiterlesen
05.03.2026
Stabiles Netzwerk auf dem Land / Maschinenring Bayreuth-Pegnitz will haushaltsnahe Dienstleistungen etablieren und eine Biomethan-Anlage errichten
Bayreuth.
Der Maschinen- und Betriebshilfsring
Bayreuth-Pegnitz ist und bleibt auch weiterhin einer
der wichtigsten Aktivposten im Landkreis. Bei der
Mitgliederversammlung in der Tierzuchtklause
präsentierten Vorsitzender Reinhard Sendelbeck und
Geschäftsführer Johannes Scherm nicht nur eine
beeindruckende Leistungsbilanz, sondern stellten
auch neue Pläne vor, mit der die landwirtschaftliche
Selbsthilfeorganisation auch künftig ihre Position
sichern und ausbauen will. So sollen in Zukunft
nicht nur Betriebshelfer im Auftrag des Rings tätig
sein. Mit dem Geschäftsfeld Haushaltshilfen will man
nicht ausschließlich für landwirtschaftliche
Betriebe, sondern auch für Privathaushalte etwas
Neues anbieten. ...weiterlesen
05.03.2026
Autismus, Epilepsie, Querschnittslähmung: Zum Abitur trotz körperlicher Einschränkung / Besondere Auszeichnung: Johann-Christian-Reinhardt-Gymnasium ist Inklusionsschule
Hof.
Manuel Maul, elf Jahre jung aus Hof leidet seit
klein auf unter einer starken Sehbeeinträchtigung.
Wenn er trotzdem die Klasse 5e des
Johann-Christian-Reinhart-Gymnasiums besucht und
genauso wie alle seine Mitschüler am Unterricht
teilnimmt, dann unter anderem deshalb, weil eine
Schulbegleitung dauerhaft an seiner Seite ist und er
ein spezielles Lesegerät benötigt. Am
Reinhart-Gymnasium ist das alles kein Problem, denn
die Schule gilt seit wenigen Monaten ganz offiziell
als Inklusionsschule. „Wir haben die meisten
Inklusionsfälle an allen oberfränkischen Gymnasien“,
sagt Schulleiter Thomas Stelzer. Inklusionsfälle,
das sin in der Regel Schüler mit sonderpädagogischem
Förderbedarf. ...weiterlesen
04.03.2026
Weniger Kühe, weniger Bauern, mehr Umsatz / Rinderzuchtverband Oberfranken: Positive Bilanz trotz negativer Rahmenbedingungen
Bayreuth.
Die Milchviehhaltung in Oberfranken ist im
zurückliegenden Jahr weiter zurückgegangen. Im
Regierungsbezirk hatte sich die Zahl der Milchkühe
in den zurückliegenden zehn Jahren fast halbiert,
sagte Zuchtleiter Markus Schricker bei der
Mitgliederversammlung des oberfränkischen
Rinderzuchtverbandes. Trotzdem kann der Verband mit
seiner Bilanz mehr als zufrieden sein. „Wir haben
rund 28.000 Tiere vermarktet und damit einen (Brutto-)Umsatz
von knapp 30 Millionen Euro erzielt“, sagte der
Vorsitzende Georg Hollfelder. ...weiterlesen
Gerade bei unsicheren Rahmenbedingungen: Betriebshelfer sichern Existenzen / MR Wunsiedel: Rückläufige Zahlen bei Maschinenvermittlung und Betriebshilfe
Höchstädt.
Auch wenn die wichtigsten Kennzahlen im vergangenen
Jah rückläufig waren, der Maschinen- und
Betriebshilfsring Wunsiedel bleibt eine tragende
Säule für die Region. „Wirtschaften unter unsicheren
Rahmenbedingungen“, unter dieses Motto stellte der
1. Vorsitzende Martin Goldschald die
Mitgliederversammlung in Höchstädt. Die jüngsten
Entwicklungen durch den Irak-Krieg waren da noch
nicht einmal einbezogen. Schwankende Märkte,
steigende Preise für Betriebsmittel und immer noch
mehr bürokratische Pflichten reichten schon, um den
Landwirten im Fichtelgebirge das Leben schwer zu
machen. In diesen zeiten sei vor allem die
Betriebshilfe wichtiger denn je zuvor, denn sie
sichere in vielen Fällen die Existenz. ...weiterlesen
03.03.2026
Totenmesse mit lebensbejahendem Charakter / Regionalkantor Sebastian Ruf studiert mit dem Chor der Schlosskirche Gabriel Faures Requiem ein
Bayreuth.
Mit einem besonderen Konzert bereichert der Chor der
Schlosskirche unter der Leitung von Regionalkantor
Sebastian Ruf in diesem Jahr die Passionszeit. Zur
Aufführung kommt das Requiem des französischen
Komponisten Gabriel Faure. Besonders wird die
Aufführung zum einen dadurch, dass sich Faures
Komposition grundlegend von anderen
Requiem-Vertonungen unterscheidet. Außerdem werden
weitere werke von Cesar Franck, Jehan Alain und Bob
Chilcott aufgeführt. ...weiterlesen
02.03.2026
Wenn Kulmbach zur Musical-Metropole wird / „Best of Musicals“ begeisterte das Publikum in der Dr.-Stammberger-Halle
Kulmbach. Sie erfreuen sich allergrößter Beliebtheit: die Musical-Galas, die seit vielen Jahren unermüdlich durch die Lande touren. Kulmbach ist alle Jahre wieder ein Fixpunkt im Tourneekalender der Veranstalter. Wenn die Dr.-Stammberger-Halle diesmal mit gut 300 Besuchern relativ schwach besetzt war, so gibt es dennoch immer wieder eine beständige Nachfrage nach den Shows. Der Montag ist aber auch der denkbar schlechteste Wochentag für eine derartige Veranstaltung. Diesmal war es wieder einmal Espen Nowakis „Best of Musicals“, eine mitreißende Show, die noch bis Ende 2026 in 50 deutschen Städten zu sehen sein wird. ...weiterlesen
Sensibel, spektakulär und traumhaft sicher / Hofer Symphoniker mit Fabian Müller und unter Martijn Dendievel im Festsaal der Freiheitshalle
Hof.
Es lohnt sich, am 19. März um 20.03 Uhr BR Klassik
einzuschalten. An diesem Tag sendet der
Klassiksender des Bayerischen Rundfunks die Aufnahme
des Konzerts mit den Hofer Symphonikern vom
Freitagabend im Festsaal der Freiheitshalle. Lohnend
ist es zum einen, weil mit einer Symphonie der
Französin Louise Farrenc das Werk einer Komponistin
gespielt wurde, die man nicht unbedingt kennen muss,
die man aber kennenlernen sollte. Im ersten Teil des
Abends musizierten die Symphoniker unter der Leitung
ihres Chefdirigenten Martijn Dendievel ein absolutes
Schwergewicht der Konzertliteratur: das 1.
Klavierkonzert von Johannes Brahms mit dem jungen
Pianisten Fabian Müller als Solisten. ...weiterlesen
26.02.2026
Spatzenfest in Hof: Familiär, freundschaftlich und frenetisch / Mehr als Herz und Heimat: Kastelruther Spatzen besingen den „Friedensadler“
Hof.
Dieses Konzert war ein ganz Besonderes: Zum ersten
Mal nach einer längeren Zwangspause stand Norbert
Rier (65) wieder an der Spitze der Kastelruther
Spatzen. Noch bei den zurückliegenden Konzerten im
Winter war Alexander Rier (40), sein Sohn für ihn
eingesprungen. So war die Stimmung beim Gastspiel
der Kastelruther Spatzen am Donnerstagabend in der
Freiheitshalle von Anfang an bestens. So kennen und
lieben die Fans den Frontman der Spatzen seit Jahren
und Jahrzehnten. Insider wissen, dass sich Norbert
Rier vor einigen Monaten einer schweren
Herzoperation unterziehen musste. Die Herbsttournee
wurde daraufhin verschoben, auch das Konzert in Hof,
das ursprünglich schon im Oktober hätte stattfinden
sollen. Doch jetzt war er wieder da. Anfangs zwar
noch ein wenig brüchig in der Stimme, am Ende
sichtlich angestrengt, doch im Großen und Ganzen war
es wie immer bei den Spatzenfesten. ...weiterlesen
25.02.2026
Klimastabile Wälder durch aktiven Waldumbau / Trotz Ziegler-Insolvenz: Forstbetriebsgemeinschaft Pegnitz zog positive Bilanz
Pegnitz.
Gutes Wetter, hervorragende Preise, keine
Kalamitäten. Für die Forstbetriebsgemeinschaft
Pegnitz war die Welt 2025 in Ordnung. Obwohl auch
die FBG mit den Nachwirkungen der Ziegler-Insolvenz
zu kämpfen hatte und knapp 50.000 Euro aus der
Vereinskasse zusätzlich zu den
Versicherungsleistungen an betroffene Mitglieder
ausbezahlt hatte, konnte das Jahr mit einem Plus
abgeschlossen werden. „Wir haben das zurückliegende
Jahr gut bewältigt und konnten einiges bewegen“, zog
der Vorsitzende Werner Lautner bei der
Jahresversammlung in Pegnitz eine positive Bilanz.
...weiterlesen
„Hilfsbereit, loyal und super kompetent“ / Nach fast 30 Jahren: Waltraud Seuß am Amt in Münchberg verabschiedet
Münchberg.
Streikende Nähmaschinen, seltsame Stoffe oder
schwierige Schülerinnen: Waltraud Seuß konnte nichts
aus der Ruhe bringen. Nach fast 30 Jahren als
Lehrkraft und Beraterin ist Landwirtschaftsrätin
Waltraud Seuß jetzt mit einer Feierstunde am Amt für
Landwirtschaft in Münchberg in den Ruhestand
verabschiedet worden.
Ob im Amt, in der Schule oder in der gesamten Region, Waltraud Seuß habe nach insgesamt 45 Dienstjahren überall ihre Spuren hinterlassen, sagte Michael Schmidt, der Leiter des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bayreuth-Münchberg. ...weiterlesen
23.02.2026
Fassadenkunst im Stadtgebiet / „Come together“: Großprojekt des Kunstvereins Kulmbach geht in die zweite Runde
Kulmbach.
Kunst im öffentlichen Raum, für jeden einsehbar, für jeden erlebbar: das war vor
zwei Jahren das Erfolgsrezept der Ausstellung „Auf Augenhöhe“ zum 15. Geburtstag
des Kunstvereins Kulmbach. Unter dem Motto „Come together“ erfährt das
überregional auf großen Zuspruch gestoßene Projekt jetzt eine Fortsetzung. Ab
Ende März werden 34 großformatige Transparente mit den Arbeiten von über 20
Künstlern die Kulmbacher Innenstadt bereichern. „Die Innenstadt wird damit
völlig neu wahrnehmbar und erlebbar“, sagt Cornelia Morsch, 2. Vorsitzende des
Kunstvereins. Ihr, die sich seit fast 20 Jahren mit dem Kunstverein beschäftigt,
ist die Ausstellung gewidmet. ...weiterlesen
22.02.2026
Toleranz, Teilhabe und Zusammenhalt / Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer beim Kulmbacher Landfrauentag
Stadtsteinach.
Zwei Megathemen beschäftigen die Landfrauen in
diesem Jahr: Ihr Jahresthema „Demokratie“ und das
von den Vereinten Nationen ausgerufene „Jahr der
Frauen in der Landwirtschaft“. Beide Themen standen
im Mittelpunkt des Kulmbacher Landfrauentages in
Stadtsteinach. Prominentester Gast war
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer. Er
bezeichnete die Landfrauen als „Garanten für die
Demokratie“. Das Ehrenamt sei der „Herzschlag der
Demokratie“, fand der Minister starke Worte. Den
Landfrauen rief er zu: „Sie sind der Kitt der
Gesellschaft. ...weiterlesen
19.02.2026
Music, Magic, Moonwalk / “Beat it”: Sensationelle Michael-Jackson-Tribute-Show in der Freiheitshalle
Hof.
Wieder eine Tribute-Show könnte man meinen. Aber Tribute-Shows sind nun einmal
im Trend und ein Ende ist nicht in Sicht. Bei den wirklich guten Shows dieser
Art ist es das erklärte Ziel, den Original-Sound so perfekt wie nur möglich auf
die Bühne zu bringen. Der Südafrikaner Garth Fields gilt als einer der weltweit
besten Michael-Jackson-Interpreten. Seine Show „Beat it!“ am Donnerstagabend vor
gut 700 Zuschauern im abgetrennten großen Haus der Freiheitshalle verdiente
zurecht das Prädikat „Show der Superlative“. Mit Garth Field, einem
herausragenden Sänger und Tänzer stand ein Profi auf der Bühne, der das Publikum
über zwei Stunden restlos begeisterte. Am Ende gab es tosenden Applaus für den
1993 in Kapstadt geborenen Künstler, der schon in mehreren derartigen Shows
aufgetreten war und international für Furore gesorgt hatte. ...weiterlesen
18.02.2026
Verantwortung, Vertrauen und Verlässlichkeit / Friedrichsforum, Hirschbaumstraße, Graserschule Luisa Funke-Barjak brachte sich beim Aschermittwoch der FDP in Stellung
Bayreuth.
Zuspitzen aber nicht verzerren, streiten, aber fair
bleiben, deutlich, aber respektvoll. Das war die
Devise von OB-Kandidatin Luisa Funke-Barjak beim
politischen Aschermittwoch der FDP in der Gaststätte
Manns Bräu. Tatsächlich setzte die Kauffrau für
Bürokommunikation und diplomierte Kirchenmusikerin
mehr auf Inhalte als auf laute Sprüche. Den einen
oder anderen Seitenhieb gab es trotzdem. So sprach
sie von einer immer größer werdenden Nervosität der
CSU. In diesem Zusammenhang führte sie die Vorgänge
und das CSU-Krisenmanagement rund um die
Hirschbaumstraße an. Auch wenn rechtlich vieles
geklärt worden sei, bleibe bei manchen ein ungutes
Gefühl, so Luisa Funke-Barjak. Sie sprach vom wohl
größten Skandal in der vergangenen Stadtratsperiode.
Die Verantwortung dafür trage der Oberbürgermeister,
doch persönliche Konsequenzen blieben überschaubar.
...weiterlesen
18.02.2026
Dreiklang für Kulmbach: Forschung. Lehre und Genuss / „Kompass der Mitte“: Politischer Aschermittwoch der Kulmbacher FDP
Kulmbach.
Nicht überrumpeln, sondern überzeugen und begeistern
möchte Thomas Nagel die Kulmbacher. Beim politischen
Aschermittwoch der FDP setzte der
Oberbürgermeisterkandidat weniger auf kantige
Sprüche, sondern stellte detailliert seine Visionen
einer künftigen Stadtpolitik vor. Prominenter Gast
im Café Schoberth war Dirk Bergner,
stellvertretender Landesvorsitzender der FDP
Thüringen und zwei Perioden lang Abgeordneter des
dortigen Landtags. ...weiterlesen
18.02.2026
Kochen, Kultur und Kreativität / Von wegen angestaubtes Image: die Volkshochschule ist ein wichtiger Pfeiler der Erwachsenenbildung im Kulmbacher Land
Kulmbach.
Rund 10.000 Teilnehmer pro Jahr bei 750
Veranstaltungen mit 130 Referenten: die
Volkshochschule Kulmbach mit ihren Außenstellen in
Himmelkron, Kulmbach, Marktleugast, Stadtsteinach,
Thurnau und Trebgast ist ein wichtiger Pfeiler der
Erwachsenenbildung im Kulmbacher Land. „Wir sind die
Bildungseinrichtung für alle“, sagt Maria Schabdach.
Die Verwaltungswirtin steht seit 2019 als Leiterin
an der Spitze der Einrichtung und ist mit ihren 26
Jahren die jüngste Leiterin einer Volkshochschule in
Bayern. Auch wenn den Volkshochschulen manchmal
immer noch ein angestaubtes Image anhängt: die
Bildungseinrichtung bietet nicht nur ein äußerst
breit gefächertes Angebot, sondern ist damit auch
ganz nah am Puls der Zeit. ...weiterlesen
18.02.2026
Institution des Kulmbacher Kultur- und Vereinsleben steht vor dem Aus / Foto-Amateur-Club Kulmbach-Mainleus soll aufgelöst werden – Sogar Thomas Gottschalk war Mitglied
Kulmbach.
Fotofreunde in der Region sind sich einig: Mit der
drohenden Auflösung des Foto-Amateur-Clubs (FAC)
Kulmbach-Mainleus geht eine Ära zu Ende. Der FAC
galt jahrzehntelang als feste Institution im
Kulmbacher Kultur- und Vereinsleben. Zu seinen
besten Zeiten hatte der Club über 100 Mitglieder,
sogar Thomas Gottschalk gehörte dem Zusammenschluss
an. Noch immer ist der Verein, der 1992 den
Kulturförderpreis des Landkreises erhielt,
amtierender Bezirksmeister. Der langjährige
Vorsitzende und späteres Ehrenmitglied Manfred
Ströhlein brachte es einmal so auf den Punkt: „Was
der FC Bayern München im Fußball, ist der FAC
Mainleus in der Wettbewerbsfotografie“. Tatsächlich
ist es so: Hätte man beim FAC Mainleus Fußball
gespielt, wäre er längst in der Champions-League
angekommen. ...weiterlesen
14.02.2026
Perfekter Soundtrack zu den 007-Thrillern / Hofer Symphoniker präsentierten einen Abend lang James-Bond-Filmmusik
Hof. Rasante Verfolgungsjagden, atemberaubende Stunts, purer Nervenkitzel: das alles macht James Bond aus, die wahrscheinlich bekannteste, längste und erfolgreichste Filmreihe der Welt. Doch was wäre ein Film ohne Musik? Bedeutende Filmkomponisten wie John Barry, David Arnold oder Hans Zimmer haben für die James-Bond-Reihe geschrieben und die Hofer Symphoniker unter der Leitung von Ben Palmer, einem der weltweit führenden Spezialisten für Filmmusik, haben sie am Samstagabend auf die Bühne der Freiheitshalle gebracht. Über 2000 Besucher ließen sich dieses Spektakel im Großen Haus nicht entgehen und am Ende hatte es wohl keiner bereut. ...weiterlesen
Klassik mit Klamauk und Kreativität / Charme und Chansons: „Salut Salon“ in der Freiheitshalle
Hof. Ist es Kleinkunst, Klamauk oder einfach klassische Musik, was das Damenquartett „Salut Salon“ auf der Bühne macht und dafür immer weder mit Riesenapplaus belohnt wird? Es ist von allem ein bisschen und noch viel mehr. Nach ihren Auftritten bei den Helmbrechtser Kulturwelten und bei der Musica Bayreuth in den zurückliegenden Jahren gastierten „Salut Salon“ am Freitagabend, in dem mit rund 300 Besuchern gefüllten Festsaal der Freiheitshalle. In Hof scheint „Salut Salon“ eine eingeschworene Fangemeinde zu haben, denn der Applaus nach jedem einzelnen Stück fällt fast schon etwas übertrieben frenetisch aus. ...weiterlesen
12.02.2026
Mit Kondomen gegen AIDS / Gesundheitsprävention und Aufklärung: Gefragter AIDS-Experte referierte vor fast 400 Kulmbacher Schülern
Kulmbach.
Aus der öffentlichen Wahrnehmung ist AIDS scheinbar
weitgehend verschwunden. Ein Thema ist die Krankheit
trotzdem noch immer. Fast 100.000 Infizierte wurden
2024 in Deutschland gezählt, über 600
Neuerkrankungen gab es und zwischen 700 und 800
Todesfälle. An den Kulmbacher Schulen haben die
Verantwortlichen das Thema jetzt wieder
aufgegriffen. In einer großangelegten
Informationsveranstaltungen haben die
Verantwortlichen mit Dr. Stefan Zippel einen
führenden Mediziner zum Thema gewonnen, der einen
ganzen Schultag lang für Aufklärung sorgte. Und zwar
schulübergreifend: In der Turnhalle der
Carl-von-Linde-Realschule kamen sämtliche Schüler
der 10. Jahrgangsstufe der Realschule, des
Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasiums, des
Caspar-Vischer-Gymnasiums, der Fachoberschulen sowie
der Wirtschaftsschule Neuenmarkt zusammen, um dem
Experten rund dreieinhalb Stunden zuzuhören. ...weiterlesen
10.02.2026
Landwirte stellen sich den Herausforderungen / Stellvertretender BBV-Präsident Ely Eibisch beim Bayreuther Bauerntag
Bayreuth.
Für erneuerbare Energien gibt es sehr wohl ein
großes Potenzial, mit Neuinvestitionen sollte man
allerdings vorsichtig sein: „Neuinvestitionen sind
nicht mehr sinnvoll, dazu bräuchte man einen anderen
gesetzlichen Rahmen. Das hat Ely Eibisch,
stellvertretender BBV-Präsident aus dem
oberpfälzischen Kemnath beim Bayreuther Bauerntag
festgestellt. Er antwortete damit auch die Frage von
Hans Schirmer, dem Vorsitzenden der
Waldbesitzervereinigung Bayreuth, ob es überhaupt
noch Sinn mache, in erneuerbare Energien zu
investieren. ...weiterlesen
BBV als Denkfabrik für die gesamte Gesellschaft / Gemischte Bilanz: BBV-Bezirksversammlung mit Günther Felßner
Himmelkron.
Bioweidehaltung, Mercosur und das Red Farmer Projekt
waren die beherrschenden Themen der oberfränkischen
BBV-Bezirksversammlung in Himmelkron. Präsident
Günther Felßner sprach von „wahnsinnig
herausfordernden Zeiten“ für den Verband. Der BBV
dürfe sich zunehmend nicht mehr nur als Lobbyverband
verstehen, sondern müsse mehr und mehr zur
Denkfabrik für die gesamte Gesellschaft werden.
Ernährungssicherung, die Erzeugung regenerativer
Energien, Bioökonomie (nachwachsende Rohstoffe statt
fossiler Ressourcen) und Ressourcenschutz, das seien
die vier Ziele einer Landwirtschaft der Zukunft. ...weiterlesen
07.02.2026
„Teichwirtschaft geht den Bach runter“ / Beutegreifer Fischotter: Oberfränkische Teichwirte sehen sich im Stich gelassen
Himmelkron.
Immer mehr Teichwirte geben in Oberfranken auf. In
der Folge verändert sich die Landschaft und die
vielbeschworene Biodiversität bleibt auf der
Strecke. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Schuld
daran ist in erster Linie der Fischotter. Der
Beutegreifer tritt immer häufiger in Erscheinung in
frisst vor allem im östlichen Oberfranken
mittlerweile ganze Teiche leer. Daneben macht auch
der Biber den Teichwirten das Leben schwer, weil er
immense Schäden anrichtet. ...weiterlesen
07.02.2026
Landwirtschaft live: Nahrungsmittel, Energie und Landschaftspflege / Forchheimer Landratskandidaten besichtigten Betrieb der Kreisbäuerin
Poxdorf.
Egal ob Bau- oder Naturschutzbehörde, Veterinäramt
oder Öffentlichkeitsarbeit: Am Landratsamt kommt
kein Landwirt vorbei. Im oberfränkischen Landkreis
Forchheim wird am 8. März ein neuer Landrat gewählt,
nachdem Amtsinhaber Hermann Ulm (CSU) nach zwei
Wahlperioden aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr
antritt. Der BBV-Kreisverband nahm den
bevorstehenden Wechsel an der Spitze des Landkreises
zum Anlass, die fünf Bewerber um den Chefsessel im
Landratsamt einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Der Bauernverband lud alle fünf auf den Betrieb von
Christine und Christian Werner in Poxdorf ein, um
ihnen Landwirtschaft live zu zeigen und ein wenig
mehr über die Kandidaten und ihre Einstellung zur
Landwirtschaft zu erfahren. ...weiterlesen
06.02.2026
„Musik für die Augen“ / Hochkarätige Fotoausstellung in den Räumen der Kulmbacher Volkshochschule
Kulmbach. Fast 60 sehenswerte Aufnahmen aus dem riesigen Fotoarchiv des Journalisten und Pressefotografen Stephan Herbert Fuchs sind derzeit in den Räumen der Volkshochschule in Kulmbach zu sehen. Die Schau in den weitläufigen Gängen der vhs wurde am Freitag von Oberbürgermeister Ingo Lehmann eröffnet.
Das
Stadtoberhaupt würdigte die Arbeit des
Pressefotografen, der seit mehreren Jahren in
Kulmbach zuhause ist und der einen engen Draht zu
zahlreichen Protagonisten der U- und E-Musik pflegt.
„Wir freuen uns sehr darüber, dass uns Stephan
Herbert Fuchs einige seiner Bilder zur Verfügung
stellt und wir sie in den Räumen unserer
Volkshochschule ausstellen können“, so Ingo Lehmann.
Die Ausstellung habe das Zeug zum echten
Publikumsmagneten und werde sicher auf ein großes
Echo stoßen, sagte eine Besucherin. ...weiterlesen

05.02.2026
Vom „Comoedienhaus“ zum Gebetsraum / Mit Synagoge, Mikwe und Gemeindezentrum ist in Bayreuth ein überregional bedeutsamer jüdischer Dreiklang entstanden
Bayreuth. Es ist ein Projekt von großer Tragweite und überregionaler Bedeutung: Mitten in Bayreuth ist in den zurückliegenden Monaten ein kleines jüdisches Viertel mit Synagoge, Mikwe (rituelles Tauchbad) sowie Gemeindezentrum mit Veranstaltungssaal und Museum entstanden. Die Eröffnung ist für Ende Februar vorgesehen. Die Synagoge in Bayreuth hat insofern eine Sonderstellung, dass es sich um die älteste Synagoge in Deutschland handelt, die noch als Synagoge genutzt wird. Dem benachbarten Markgräflichen Opernhaus sei es zu verdanken, dass sie im Zuge der nationalsozialistischen Novemberpogrome 1938 nicht niedergebrannt wurde, sagt Felix Gothart, Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde Bayreuth. Zudem sei die Synagoge auch eine Art Vorläufer des Markgräflichen Opernhauses gewesen, das sich heute mit dem Titel Weltkulturerbe schmücken darf. ...
weiterlesen05.02.2026
"Habe die Ehre": Luca-Fynn Schieblich, Kulmbach
„Kirche ist vie mehr als nur ein Gebäude“ / Luca-Fynn Schieblich ist das jüngste Mitglied der neuen evangelischen Landessynode
Kulmbach.
Mit 21 Jahren ist Luca-Fynn Schieblich das jüngste
Mitglied der evangelischen Landessynode in Bayern.
Die Synode ist das „Kirchenparlament“ für die rund
zwei Millionen Protestanten im Freistaat. Für die
Wahlperiode 2026 bis 2032 tritt die Synode Ende März
zu ihrer konstituierenden Sitzung in Bayreuth
zusammen. Neben Luca-Fynn Schieblich ist die
Thurnauer Pfarrerin Jennifer Ebert vertreten. Beide
sind so eine Art Nachfolger für Christina Flauder,
die dem Gremium über drei Jahrzehnte lang angehörte.
...weiterlesen
03.02.2026
Große Probleme für kleine Landwirte / Fischotter, Biber und Mercosur: Kritische Stimmen beim Scheßlitzer Bauerntag
Scheßlitz.
Getreidepreise wie vor 50 Jahren, kaum mehr
bezahlbare Düngekosten, weitere Steigerungen beim
Mindestlohn, nicht mehr tragbare
Dokumentationspflichten und Kontrollen „wie bei
Schwerverbrechern“: Die Liste der Kritikpunkte war
lang, die beim Scheßlitzer Bauerntag zur Sprache
kamen. „Es schaut alles andere als rosig aus in der
Landwirtschaft“, sagte einer der Bauern bei der
Veranstaltung in der TSV-Turnhalle. Von „ganz
schwierigen Zeiten“ sprach ein anderer und ein
weiterer Landwirt vermisste auch die Unterstützung
durch den Bauernverband. ...weiterlesen
02.02.2026
Glaubwürdigkeit und Gemeinschaft: BR-Moderator Tilmann Schöberl beim Bayreuther Landfrauentag
Bayreuth.
Eine eindeutige Antwort gab es nicht beim
Landfrauentag in Bayreuth auf die Frage: „Ist unsere
Demokratie gefährdet?“ So lautet das Jahresthema der
Landfrauenarbeit im Bayerischen Bauernverband.
Kreisbäuerin Angelika Seyferth schlug gleich in
ihrer Begrüßung einen Bogen zu den Landfrauen: „Für
uns gehört demokratisches Handeln seit Jahrzehnten
zum Alltag.“ Die Landfrauen seien engagiert in der
Kommunal- und Landespolitik, im kirchlichen Leben
und in der Gesellschaft. „Demokratie findet nicht
nur in den Parlamenten statt“, sagte die
Kreisbäuerin. Demokratie finde mitten im Leben
statt, auch draußen auf den Höfen. Gleichwohl
bekommt auch Angelika Seyferth zu spüren, dass viele
Menschen verunsichert sind. Einfache Antworten
helfen da nicht weiter, denn Demokratie sei
anstrengend, weil sie immer auch Kompromisse
erfordert. ...weiterlesen
01.02.2026
Von magischer Zartheit bis zum brillantem Forte / Domorganist Markus Willinger in Münchberg: Erstes Konzert an der neuen Beckerath-Orgel mit hochkarätigem Gastorganisten
Münchberg.
Sie ist der Traum von einer Orgel: die neue
Beckerath-Orgel in der Münchberger Stadtkirche Peter
und Paul. Großartig intoniert, hervorragend an den
Raum angepasst und klanglich bestens aufgestellt.
Das Warten hat sich gelohnt. Mit Professor Markus
Willinger, dem Bamberger Domorganisten, hatte der
Münchberger Bachchor als Veranstalter zum ersten
Orgelkonzert mit einem professionellem
Gastorganisten einen wahren Könner verpflichtet, der
am Sonntagnachmittag eineinhalb Stunden lang die
Schönheiten dieses einmaligen Instruments
präsentierte. Der Zuspruch machte schnell klar, die
neue Orgel ist ein absoluter Publikumsmagnet. ...weiterlesen
30.01.2026
Landwirte als sicherer Anker für die Bevölkerung / Mercosur und GAP: Stefan Köhler rief zur sachlichen Diskussion auf – Öffentliche BBV-Kreisversammlung im Forchheimer Land
Weingarts. Zu
einer differenzierten Betrachtung des
Mercosur-Abkommens hat Stefan Köhler,
unterfränkischer BBV-Präsident aus Aschaffenburg und
seit 2024 Europaabgeordneter (CSU), aufgerufen. „Ich
sehe da nicht so schwarz, sagte er bei der
öffentlichen Kreisversammlung des BBV Forchheim in
Weingarts. Man dürfe nicht vergessen, dass
Deutschland eine Exportnation ist, sagte er. Da
brauche man verlässliche Partner, gerade in einer
derart veränderten Welt, wie wir sie gerade erleben.
Das Europaparlament hatte vor wenigen Tagen
entschieden, das Mercosur-Abkommen durch den
Europäischen Gerichtshof überprüfen zu lassen. Die
Unterzeichnung sei damit erst einmal verschoben,
sagte Stefan Köhler. Gleichwohl werde Mercosur als
Übergangsabkommen wahrscheinlich erst einmal in
Kraft treten. Eventuelle Schutzklauseln müssen dabei
aber noch endgültig beschlossen werden.
...weiterlesen
30.01.2026
Regio-Thek als Marktplatz - Buchweizen per Bus / Im Landkreis Wunsiedel kommen Lebensmittel schon bald mit dem ÖPNV
Wunsiedel.
Die Idee als solches ist nicht neu. Das Projekt „FichtelFoodLog“
funktioniert nicht anders als auf einem Wochenmarkt.
Auf der einen Seite sind die Anbieter, auf der
anderen Seite die Interessenten und Käufer. Nur eben
digital. Viele derartige Regio-Theken gibt es
bereits bundesweit. Im Landkreis Wunsiedel im
Fichtelgebirge möchte man jetzt einen Schritt
weitergehen. Nicht, wie üblich, ein Kurierdienst
soll die Ware zum Käufer bringen, sondern der
Öffentliche Personennahverkehr, also in diesem Fall
die Busse der Nahverkehrsgemeinschaft
Fichtelgebirge. ...weiterlesen
29.01.2026
Winter in Kulmbach
27.02.2026
Aus Bürgergeld wird Grundsicherung / Interview mit Geschäftsführer Siegfried Deubzer vom Kulmbacher Jobcenter
Kulmbach.
Aus dem bisherigen Bürgergeld wird zum 1. Juli die
neue Grundsicherung. Wer arbeiten kann, soll künftig
schneller in Arbeit vermittelt werden. Wer dabei
nicht mitwirkt, muss mit deutlicheren Konsequenzen
rechnen. Ziel dieser Reform soll es sein,
Sozialleistungen fairer auszugestalten und
Missbrauch wirksamer zu verhindern. Dabei soll vor
allem der Grundsatz des Forderns und Förderns
gelten: Menschen, die Hilfe brauchen, sollen sich
weiterhin auf Unterstützung verlassen können. Wer
aber arbeiten kann, muss daran mitwirken, seinen
Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. Wir haben mit
Siegfried Deubzer über die Bürgergeldreform
gesprochen. Der 54-Jährige Speichersdorfer steht
seit 1. August des vergangenen Jahres an der Spitze
der Einrichtung.
Herr Deubzer, Wie viele Bürgergeldempfänger gibt es aktuell in Kulmbach Stadt und Land und wie viele davon gelten als nicht erwerbsfähig? ...weiterlesen
26.01.2026
„Kirche wird auf keinen Fall verschwinden“ / Jennifer Ebert aus Thurnau ist neues Mitglied der evangelischen Landessynode
Thurnau.
„Kirche endet nicht dort, wo das Geld endet.“
Pfarrerin Jennifer Ebert aus Thurnau macht sich
viele Gedanken über die Zukunft der Kirche. Das muss
sie auch, denn sie wurde im Dezember zum Mitglied
der bayerischen Landessynode gewählt. Die Synode ist
so eine Art evangelisches Kirchenparlament für die
rund zwei Millionen Protestanten in Bayern. Dort
löst sie Christina Flauder ab, die dem Gremium über
drei Jahrzehnte lang angehörte. „Die Kirche wird auf
keinen Fall verschwinden“, sagt Jennifer Ebert vor
dem Hintergrund aktueller Diskussionen um
Personaleinsparungen, der Aufgabe kirchlicher
Liegenschaften oder aufgrund von Zusammenlegungen
und Einschränkungen von Angeboten. Freilich weiß
auch sie, dass die sich die Kirche in einer
Umbruchsphase befindet und dass die großen Kirchen
kleiner werden. ...
24.01.2026
Blauzungenkrankheit und Wolf bedrohen Schafhalter / Welthirtenjahr soll Bewusstsein für Weidebewirtschaftung fördern – Tagung der oberfränkischen Schafhalter
Himmelkron.
Bayern ist das einzige Bundesland, in dem die
Schafhaltung noch Zuwächse verzeichnet. Auf geringem
Niveau zwar, doch sei die Zahl schafhaltender
Betriebe im zurückliegenden Jahr immerhin um drei
Prozent angestiegen. Nach den Worten von Susanne
Gans, der Zuchtleiterin an der Bayerischen
Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) gibt es im
Freistaat nach den letzten vorliegenden Zahlen rund
2150 Betriebe mit rund 273.000 Tieren. Züchterisch
tätig sind davon 470 Schafzuchtbetriebe mit etwa
24.000 Tieren und 150 Ziegenzuchtbetriebe mit circa
5.000 Tieren. Auf Oberfranken entfallen dabei 38
Schafzucht- und zehn Ziegenzuchtbetriebe. Dabei
handelt es sich um Herdbuchtiere, also Schafe und
Ziegen, bei denen sich die Abstammung genau
nachweisen lässt und die im Herdbuch geführt werden.
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23.01.2026
Spontaner Reichtum und spielerische Eleganz / Hofer Symphoniker begeistern unter Shunske Sato mit populärem Bach- und Mozart-Programm
Hof.
Besser kann man ein Konzertprogramm kaum gestalten.
Die erste und die letzte Sinfonie von Wolfgang
Amadeus Mozart rahmen ein Violinkonzert von Johann
Sebastian Bach ein, Dazu eine Sinfonie von Bachs
jüngstem Sohn Johann Christian, einem der
wichtigsten musikalischen Helden Mozarts. Das alles
gab es beim ersten Sinfoniekonzert im neuen
Kalenderjahr bei den Hofer Symphonikern unter der
Stabführung von Shunske Sato im ausverkauften
Festsaal der Freiheitshalle. ...weiterlesen
22.01.2026
Von Johann Sebastian Bach bis Aerosmith / Daniel Ambarjan unterrichtet am MGF und leitet das Bayreuther Gitarren- und Mandolinenorchester – „Gitarrentage Kulmbach & Bayreuth“ vom 6. Bis 8. Februar
Kulmbach.
Durchhaltevermögen, Resilienz, Interaktion: Beim
Gitarre spielen geht es um viel mehr als um das
bloße Musizieren. Einer der die Gitarre meisterhaft
beherrscht ist Daniel Ambarjan. Der 42-jährige
Gitarrist, Dirigent und Diplom-Instrumentalpädagoge
ist Gitarrenlehrer am
Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium, er unterrichtet
an der Städtischen Musikschule in Bayreuth und
leitet das Bayreuther Gitarren- und
Mandolinenorchester. Daniel Ambarjan hat auch
federführend die „Gitarrentage Kulmbach & Bayreuth
2026“ organisiert, die vom 6. bis zum 8. Februar am
MGF stattfinden. Der Musiker kommt eigentlich aus
Unterfranken, seit dem Jahr 2011 ist er in Bayreuth
zuhause, seit sechs Jahren in Kulmbach tätig. Im
Raum Würzburg aufgewachsen besuchte er das Gymnasium
in Münsterschwarzach und anschließend die
Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen in den
Fächern Klassische Gitarre und Orchesterleitung.
Danach folgte ein Studium mit dem Hauptfach
Klassische Gitarre an der Musikhochschule Würzburg.
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21.01.2026
Sicherheit im Focus: Hundertprozentige Garantien kann es nicht geben / Diskussionsrunde des Landtagsabgeordneten Franc Dierl mit hochrangigen Experten
Bayreuth.
„Der Freistaat Bayern ist das sicherste aller
Bundesländer.“ Das hat Innenminister Joachim
Herrmann bei einer Veranstaltung des Bayreuther
Landtagsabgeordneten Franc Dierl festgestellt. Seit
vielen Jahren liege Bayern bei der
Häufigkeitsziffer, also der Zahl der Straftaten
bezogen auf 100.000 Einwohner, nicht nur weit unter
Bundesdurchschnitt, sondern habe auch die niedrigste
Häufigkeitsziffer im gesamten Bundesgebiet. Das sei
freilich weder Selbstzweck noch ein Grund zum
Ausruhen, so Herrmann bei der Podiumsdiskussion im
Kulturquartier Bayreuth. ...weiterlesen
21.01.2026
Preissenkung in der Gastronomie / „Gaststätte zum Steinachtal“ gib Mehrwertsteuersenkung weiter
Stadtsteinach.
Zu Jahresbeginn wurde die Mehrwertsteuer für Speisen
in der Gastronomie wieder von 19 auf 7 Prozent
gesenkt. Getränke blieben weiterhin ausgenommen.
Doch wer geglaubt hatte, dies werde nun automatisch
zu niedrigeren Preisen in Restaurants und
Wirtshäusern führen, der hatte sich getäuscht. „Die
Mehrwertsteuersenkung allein senkt keine Preise“; so
hieß es von Seiten vieler Wirte. Grund dafür seien
massive Kostensteigerungen in allen Bereichen. Die
Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten riet dagegen
allen Wirten, die ihre Preise nicht senken „auf den
Zahn zu fühlen“. Eine Gaststätte gibt es im
Landkreis Kulmbach, die tatsächlich mit einer
Preissenkung wirbt, die „Gaststätte zum Steinachtal“
in Stadtsteinach. ...weiterlesen
21.01.2026
„Es geht um die Existenz“ / Interview mit Alexander Schütz, Kreisvorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbandes
Kulmbach. Zum Jahresende wurde die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie wieder von 19 auf 7 Prozent gesenkt. Wie schätzt Alexander Schütz, Kulmbacher Kreisvorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbandes die Situation ein:
Herr Schütz, wie hat sich die gesenkte Mehrwertsteuer zum Jahreswechsel ausgewirkt? ...weiterlesen
20.01.2026
Branchenmix sorgt für gute Beschäftigtenzahlen / Arbeitsagentur und Jobcenter zogen Bilanz
Kulmbach.
Mit einer Arbeitslosenquote von 4,4 zum Jahresende
2025 ist der Landkreis Kulmbach überdurchschnittlich
von der Struktur- und Konjunkturkrise betroffen. Vom
Niveau her sei die Quote aber noch immer erfreulich
niedrig, so Sebastian Peine (Bild links),
Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur
Bayreuth-Hof, zu der Stadt und Landkreis Kulmbach
gehören. Zum Vergleich: die Arbeitslosenquote der
kreisfreien Stadt Hof lag zum Jahresende bei 7,7
Prozent, die des Landkreises Wunsiedel bei 5,6
Prozent. ...weiterlesen
19.01.2026
Von Nashville nach Bayern / Zum 91. Geburtstag des King: Original-Musiker von Elvis Presley kommen nach Mittelfranken – Einziger Auftritt im Freistaat
Schwabach.
Nach einem fulminanten Tourneeauftakt in Nashville,
Tennessee, kehrt der Geist des King of Rock ’n’ Roll
zurück nach Bayern. Die Produktion „91th Elvis
Birthday Bash“, die bereits in Nashville für
Begeisterungsstürme sorgte, gastiert vom 30. Januar
bis 15. Februar 2026 in Österreich und Deutschland
und macht als einzige Station in Bayern am 6.
Februar Halt im Schwabacher Markgrafensaal. Im
Mittelpunkt des Abends steht Dennis Jale,
Österreichs bekanntester Rock-’n’-Roll-Entertainer.
Gemeinsam mit den Original-Tour- und Studiomusikern
von Elvis Presley präsentiert er eine Show, die in
ihrer Authentizität weltweit ihresgleichen sucht.
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16.01.2026
Yesterday, Yellow Submarine und Yeah-Yeah-Yeah / Fab Four in Hof: Tribute-Show erweckte Aura der Pilzköpfe zum Leben
Hof.
Nur wenigen ganz Großen der U-Musik des 20.
Jahrhunderts passiert das, was auch die klassische
Musik ausmacht: sie werden interpretiert,
nachgespielt, immer wieder aufgeführt. Bei Elvis
Presley ist das so, bei Abba und natürlich bei den
Beatles. Zahlreiche Ensembles touren um die Welt, um
die Musik des britischen Quartetts am Leben zu
halten und immer wieder neu aufzuführen. So auch „The
Love Beatles“, die auf den Plakaten noch unter
„London West End Beatles“ firmierten. So oder so
handelt es sich um eine fabelhafte Revival-Band, die
mit Ihrer Tribute Show am Freitag im Festsaal der
Freiheitshalle gastierte. ...weiterlesen
16.01.2026
Biologisch, besonders und bodenständig / Enthusiasmus und Emotionen: Das Ehepaar Krehan bewirtschaftet den Haaghof im Kulmbacher Land
Ködnitz.
Nicht Masse soll es sein, sondern Klasse, Qualität
und etwas Besonderes. Peggy und Marcus Krehan vom
Haaghof im Kulmbacher Land legen größten Wert
darauf, ganz spezielle hochwertige Lebensmittel zu
erzeugen und sich damit von der Masse abzuheben.
Weil dem Ehepaar auch die Nachhaltigkeit wichtig
ist, haben sie auf ihren hängigen Flächen im
Gemeindegebiet von Ködnitz eine lehrbuchmäßige
Rückhaltelandschaft angelegt und sind dafür vor
kurzem vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium
mit dem „boden:ständig-Preis 2025“ ausgezeichnet
worden. ...weiterlesen
15.01.2026
Künstliche Intelligenz beschleunigt Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft / Neujahrsempfang der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft – Medienpreis für „Mister Lokalradio“ Thorsten Schmiege
Thurnau.
Mehr Achtsamkeit und mehr Wertschätzung sowohl für
Arbeitgeber als auch für Journalisten hat Thomas
Nagel, Studienleiter der Akademie für Neue Medien
Kulmbach beim oberfränkischen Neujahrsempfang der
Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw)
gefordert. Die Veranstaltung findet traditionell
zusammen mit der Akademie statt, dabei wird auch
immer der Johann-Georg-August-Wirth-Preis vergeben.
Preisträger war diesmal Thorsten Schmiege, Präsident
der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien (BLM).
Einen Sonderpreis gab es für den scheidenden
Kulmbacher Landrat Klaus Peter Söllner für seine
fortdauernde Unterstützung der Akademie während
seiner bald 30-jährigen Amtszeit. ...weiterlesen
14.01.2026
Cybermobbing, Depressionen und Demokratie / Volker Trux leitet die Staatliche Schulberatungsstelle für Oberfranken mit Sitz in Hof
Hof.
Depressionen, Mobbing, Prüfungsangst,
Laufbahnberatung: Im Schulalltag hat sich in den
zurückliegenden Jahrzehnten vieles geändert. Eine
Institution, die sich mit all diesen Dingen und
vielen weiteren beschäftigt ist die Staatliche
Schulberatungsstelle für Oberfranken. Sie hat ihren
Sitz am Bahnhofsplatz in Hof. Ihr Leiter ist seit
Beginn dieses Schuljahres Volker Trux aus Bayreuth.
„Wir sind dazu da, den Schulablauf reibungsloser zu
gestalten“, sagt Volker Trux (57). Er ist
Studiendirektor und war zuletzt als Beratungslehrer
an der Staatlichen Fachoberschule und
Berufsoberschule in Bayreuth tätig. ...weiterlesen
13.01.2026
Biererlebnis mit allen Sinnen: Brauhandwerk trifft Urban Art / Fast schon ein eigener Stadtteil: Das Maisel & Friends Brauereigelände in Bayreuth
Bayreuth. Wasser, Malz, Hopfen und Hefe: es sind immer die gleichen vier Zutaten und doch gibt es mindestens 1000 Möglichkeiten daraus Bier zu brauen. Wie das möglich ist, das und vieles mehr können alle Interessierten in Maisel’ s Bier-Erlebniswelt in Bayreuth erfahren. Es ist schon fast ein ganzer Stadtteil, der rund um das ehemalige Stammhaus der Brauerei Gebrüder Maisel an der Kulmbacher Straße entstanden ist. Seit 2016 werden das Brauereimuseum, die Gastronomie „Liebesbier“ sowie das Sudhaus der Brauwerkstatt unter der Marke Maisel’ s Bier-Erlebniswelt zusammengefasst. Sei 2022 gibt es auf dem Brauereigelände sogar ein Hotel, das „Liebesbier Urban Art Hotel“ mit 67 Zimmern, von denen jedes einzelne individuell von einem Streetart-Künstler gestaltet wurde. ...weiterlesen
13.01.2026
In den Diensten der bayerischen Schulmusik / „Indiana Jones“ am MGF: Barbara Baumann ist seit 20 Jahren Mitglied der „Landesarbeitsgemeinschaft Schulorchester in Bayern“
Kulmbach.
Es ist, als wäre Indiana Jones in Kulmbach
angekommen. Zumindest klingt es gerade so in der
Pausenhalle des Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasiums.
Dort probt Barabara Baumann gerade die entsprechende
Filmmelodien mit dem Schulorchester. Barbara Baumann
ist nicht nur Musiklehrerin am MGF, sie ist auch als
einzige Lehrkraft aus Kulmbach Mitglied in der
bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft
Schulorchester. Unter dem Dach des
Staatsministeriums für Unterricht und Kultus
unterstützt die Landesarbeitsgemeinschaft die
Orchesterarbeit an den Schulen im Freistaat. in
allen denkbaren Bereichen. Der Zusammenschluss
versteht sich als Plattform für schulübergreifende
Begegnungen. ...weiterlesen
13.01.2026
Authentisch, anspruchsvoll und außergewöhnlich / Blasmusikalische Klangkultur in Vollendung: Fulminantes Neujahrskonzert der Stadtkapelle Kulmbach
Kulmbach. Neujahrskonzerte sind der klingende Beweis dafür, dass die Welt doch nicht so schlecht ist, wie es manchmal den Anschein hat. Zumindest kann die Musik zu einer besseren Welt beitragen. „Musik kann uns vereinen, denn wir leben alle auf demselben Planeten“, so formulierte es Yannick Nezet-Seguin, der umjubelte Dirigent des Wiener Neujahrskonzerts vor wenigen Tagen. Die musikalische Begrüßung des neuen Jahres ist nicht nur ein schöner Brauch, sondern auch ein Ritual, das niemand mehr missen möchte. Gerade in Kulmbach, wie sonst wäre es zu erklären, dass das Neujahrskonzert der Stadtkapelle Kulmbach in jedem Jahr ausverkauft ist und nicht einmal mehr groß beworben werden muss. Diesmal stand das Konzert im Zeichen eines außergewöhnlichen Jubiläums: Thomas Besand (60) leitet zum 33. Mal seit 1992 das traditionsreiche und weit über die Grenzen Kulmbachs hinaus bekannte Blasorchester. Doch das ist noch lange nicht alles: Die Stadtkapelle feiert heuer mit einem großen Tag der Blasmusik am 9. Mai ihr 175-jäherigers Bestehen. ...weiterlesen
10.01.2026
FDP fordert: Welle am Weißen Main / Kunst und Kultur statt leerer Läden: Neujahrsempfang der Kulmbacher Liberalen mit Karl Graf Stauffenberg
Kulmbach.
Mit zwei prominenten Namen hat die Kulmbacher FDP am
Wochenende die heiße Phase des Kommunalwahlkampfes
eingeläutet: Karl Graf Stauffenberg, der designierte
Generalsekretär der bayerischen Liberalen und
Torsten Klöppel, neuer Landesvorsitzender der FDP in
Thüringen. Beide waren nach Kulmbach angereist, um
Stadt- und Kreisrat Thomas Nagel als
Oberbürgermeisterkandidat zu unterstützen. ...weiterlesen
06.01.2026
Betörend und brillant: Klangzauber mit den Hofer Symphonikern / „Hola 2026!“: Das etwas andere Neujahrskonzert
Hof. Singbare und ins Ohr gehende Melodien, kaum ein Neujahrskonzert wird ohne sie auskommen. Es muss aber nicht immer Wiener Walzer sein. Das haben die Hofer Symphoniker mit ihrem Neujahrskonzert am Dreikönigstag im Großen Haus der Freiheitshalle eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Auch die Melodien, die in der reichen spanischen Folklore wurzeln, können heiter, beschwingt und schwerelos sein. ...weiterlesen
05.01.2026
Betörend und brillant: Klangzauber mit den Hofer Symphonikern / „Hola 2026!“: Das etwas andere Neujahrskonzert
Kulmbach. Diese Rhythmen heizen ein. Es war, als hätte jemand die Sonne Spaniens angeknipst. Mit ihrem Neujahrskonzert haben die Hofer Symphoniker in der nahezu ausverkauften Dr.-Stammberger-Halle diesmal ganz neue Wege beschritten. Keine Walzerseligkeit, kein Wiener Schmäh, kein Operetten-Best-of. Stattdessen „Hola!“. Das ist Spanisch und heißt so viel wie „Hallo“, oder „Servus“. ...weiterlesen
05.01.2026
Frankenwald im Focus - Mit dem „Insta-City-Walk“ durch Kulmbach / „Instagram verbindet“: Interview mit Silke „noppsi“ Götzl
Kulmbach.
Unter dem Motto „Hoch hinaus“ haben 16
fotobegeisterte Instagrammer vor kurzem die
Kulmbacher Innenstadt erkundet. Der „Insta-City-Walk“
war ein Kooperationsprojekt des Verkehrsverbundes
Großraum Nürnberg (VGN), des Frankenwald Tourismus
und der Stadt Kulmbach. Die Teilnehmer erkundeten
die schönsten Ecken der Stadt und ließen
anschließend auf Instagramm spannende Einblicke in
Geschichte, Kultur und regionalen Genuss zu. Dabei
waren sie nicht nur in Kulmbach, sondern auch in
Kronach und Hof. Ziel der Aktion war es als positive
und zugleich nachhaltige Multiplikatoren für den
Frankenwald und sein abwechslungsreiches
touristisches Angebot zu werben. Wir haben mit Silke
Götzl, eine der Teilnehmerinnen gesprochen:
Frau Götzl, wie sind Sie eigentlich zu Instagram gekommen? ...weiterlesen
02.01.2026
Von Abba bis zum Zauberer von Oz / Strauss-Walzer, Egerländer Musikantenmarsch und ein Dudelsack-Solo - Neujahrskonzert der Stadtkapelle Kulmbach am 13. Januar in der Dr.-Stammberger-Halle
Kulmbach.
Das Neujahrskonzert der Kulmbacher Stadtkapelle ist seit Jahrzehnten der
musikalische Jahresauftakt mit einer Ausstrahlung weit über die Region hinaus.
Schließlich findet das Konzert nicht nur in Kulmbach (13. Januar), sondern auch
in Naila (7. Januar) und in der Partnerstadt Saalfeld in Thüringen (11. Januar)
statt. Wer dabei sein möchte, sollte sich beeilen, denn, so Dirigent Thomas
Besand: „Es sind nur noch wenige Restkarten verfügbar.“ ...weiterlesen
doch ich bin nach wie vor optimistisch und hochmotiviert.“ Dieses Fazit hat der unterfränkische BBV-Präsident Stefan Köhler über die zurückliegenden Monate als Abgeordneter des Europäischen Parlaments gezogen. Beim Betzensteiner Bauerntag berichtete er in einer Art Rundumschlag über seine bisherige Tätigkeit auf europäischer Ebene. Stefan Köhler war im Juni für die CSU ins Europaparlament gewählt worden. Viel gab es allerdings noch nicht zu sagen, denn: „Die Hauptarbeit beginnt erst jetzt“. Hintergrund ist, dass die EU-Kommission erst seit Dezember steht. ...weiterlesen






